Über Biopat

Über Biopat Rotauge/Red Eye - Boophis popi

Der Verein BIOPAT Patenschaften für biologische Vielfalt

Die Biologen Frank Glaw und Jörn Köhler entwickelten 1998 die Idee von Prof. Haszprunar (Zoologische Staatssammlung München) weiter, Namenspatenschaften für neu entdeckte Tierarten zu vergeben. Sie fanden in der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn einen kompetenten Partner und gründeten zusammen im Dezember 1999 der Verein "BIOPAT - Patenschaften für biologische Vielfalt", dem neben der GTZ die folgenden renommierten Gründungsmitgliedern angehörten: Prof. Gerhard Haszprunar von der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM), Prof. Clas Naumann vom Zoologischen Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig (ZFMK), Bonn, Dr. Michael Türkay vom Naturmuseum und Forschungsinstitut Senckenberg (SGN) Frankfurt/Main, Prof. Kurt Schminke von der Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS), Oldenburg, Prof. Eduard Linsenmair von der Gesellschaft für Tropenökologie (GTÖ), Würzburg sowie Dr. Pierre Ibisch von der bolivianischen Nichtregierungsorganisation Fundación Amigos de la Naturaleza (FAN).

BIOPAT ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel Spendengelder für die taxonomische Forschung und den Erhalt biologischer Vielfalt einzuwerben. In Zeiten leerer öffentlicher Kassen wird es für Wissenschaftler immer schwieriger, Tier- und Pflanzenarten zu klassifizieren und ggf. neu zu benennen. Um die bedrohte Artenvielfalt wirkungsvoll schützen zu können, ist diese "Taxonomie" jedoch eine unverzichtbare Voraussetzung.

Mitglied bei BIOPAT kann jede volljährige Person werden, sowie jede juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts - so zum Beispiel Universitäten, Museen, private Forschungsinstitute oder Naturschutz-Organisationen. BIOPAT lädt Forschungsinstitute und engagierte Fachleute ausdrücklich ein, mit dem Verein zusammenzuarbeiten und ihm beizutreten.
Da BIOPAT ein gemeinnütziger Verein ist, sind Spenden steuerlich voll absetzbar.

Der Verein BIOPAT

  • vermittelt Spendern die Möglichkeit, eine Patenschaft für eine neu entdeckte Tier- oder Pflanzenart zu übernehmen und diese mit einem wissenschaftlichen Namen persönlicher Wahl taufen zu lassen.
  • stimmt mit den Wissenschaftlern, die neue Arten beschreiben, die Namenswünsche der Patinnen und Paten ab.
  • unterhält einen wissenschaftlichen Beirat, der die Seriosität kooperierender Wissenschaftler begutachtet und Empfehlungen gibt, ob die entsprechende Art in das BIOPAT-Patenschaftsprogramm aufgenommen werden soll. Der Beirat setzt sich aus Mitarbeiter von Forschungsinstituten zusammen. Externe Spezialisten für bestimmte taxonomische Gruppen können für den Begutachtungsprozess hinzugezogen werden.
  • stellt sicher, dass die vom Spender vorgeschlagenen Namen wissenschaftlich seriös und formal korrekt vergeben werden.
  • beurkundet den Patinnen und Paten ihre persönlichen Namenswidmungen für neue Arten.
  • sorgt dafür, dass die Spendengelder satzungsgerecht je zur Hälfte zur Förderung der taxonomischen Forschung in den kooperierenden Instituten und für Forschungsmaßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt in den Herkunftsländern der neuen Arten verwendet werden.
  • informiert auf seiner website "www.biopat.de" über die Vergabe dieser "Dedikations"-Namen (Widmungs-Namen) und die geförderten Forschungsprojekte und Schutzmaßnahmen.

Vereinssatzung

Die Satzung des Vereins BIOPAT - Patenschaften für biologische Vielfalt e. V. (PDF)

Werden Sie BIOPAT Patin oder Pate!

Taufen Sie eine neu entdeckten Tier oder Pflanzenart mit einem Namen Ihrer Wahl.